Social Return on Investment

In Werkstätten investierte öffentliche Mittel werden nicht einfach verbraucht. Sie haben positive volkswirtschaftliche Effekte. Um die Wertschöpfung sichtbar zu machen und den Kreislauf von investierten Mitteln und erzeugten Wirkungen und Rückflüssen dazustellen, hat die Bundesarbeitsgemeinschaft für behinderte Menschen (BAG WfbM) - der gut 600 Werkstätten in Deutschland angehören - das Forschungsinstitut xit GmbH mit der bundesweiten Studie zum Social Return on Investment (SROI) beauftragt.

Die Studie rechnet vor: Sozialausgaben sind Investitionen von Steuermitteln, die auf verschiedenen Ebenen soziale und wirtschaftliche Mehrwerte schaffen. Der SROI berechnet die volkswirtschaftlichen Wirkungen gemeinnütziger Werkstätten. Werkstätten verbessern nicht nur die Lebensqualität von Menschen mit Behinderung, sie sind zeitgleich ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Sie erzeugen ein deutliches Plus für die Gesellschaft. Hochgerechnet verschaffen sie der öffentlichen Hand pro Jahr Einnahmen und Einsparungen in Höhe von etwa 6 Milliarden Euro im Vergleich zu Investitionen in Höhe von 5,6 Milliarden Euro.

100 Euro, die in Werkstätten investiert werden, erzeugen also eine Wertschöpfung von 108 Euro.