Mobil mit Rad

Die Aktion Mensch unterstützt die Mürwiker mit insgesamt fast 120.000 € Euro bei ihrem Vorhaben, durch das geförderte Projekt „Mobil mit Rad“ die Mobilität von Menschen mit Beeinträchtigungen sowie ihre selbstbestimmte Teilhabe im Sozialraum zu verbessern. 

Insgesamt sechs unserer Standorte durften sich über diese E-Fahrräder freuen:

  • ABW+ Feldstraße in Handewitt: ein Paralleltandem inkl. Zubehör und Fahrradgarage (Fördersumme: 19.997,29 €)
  • Gemeinschaftswohnen Elfriede-Pahnke-Haus in Niebüll: eine Fahrrad-Rikscha inkl. Zubehör und Fahrradgarage (Fördersumme: 19.999,21 €)
  • Gemeinschaftswohnen Dammacker in Schafflund: ein Rollstuhlfahrrad inkl. Zubehör und Fahrradgarage (Fördersumme: 19.921,13 €)
  • Gemeinschaftswohnen Haus am Sender in Flensburg: ein Rollstuhlfahrrad inkl. Zubehör und Fahrradgarage (Fördersumme: 19.921,13 €)
  • Gemeinschaftswohnen Treeneweg 10b in Flensburg: ein Paralleltandem inkl. Zubehör (Fördersumme: 19.966,50 €)
  • Gemeinschaftswohnen Terrassenstraße in Flensburg: ein Paralleltandem inkl. Zubehör (Fördersumme: 19.966,50 €)

Möglich machen diese Förderung die rund vier Millionen Menschen, die an der Soziallotterie teilnehmen. Als größte private Förderorganisation im sozialen Bereich in Deutschland fördert die Aktion Mensch jährlich bis zu 7.700 Projekte, die die Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderung, Kindern und Jugendlichen verbessern und das selbstverständliche Miteinander in der Gesellschaft fördern.

Die Aktion Mensch ist die größte private Förderorganisation im sozialen Bereich in Deutschland. Seit ihrer Gründung im Jahr 1964 hat sie mehr als vier Milliarden Euro an soziale Projekte weitergegeben. Zu den Mitgliedern gehören: ZDF, Arbeiterwohlfahrt, Caritas, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonie, Paritätischer Gesamtverband und die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland. Armin v. Buttlar, Vorstand der Aktion Mensch, erklärt: „Gemeinsam mit unseren Projektpartner*innen setzen wir uns für eine inklusive Gesellschaft ein, in der jeder Mensch von Beginn an die gleichen Chancen hat. Wir wollen Menschen für eine Gesellschaft begeistern, in der Unterschiede und ein selbstverständliches Miteinander normal sind.“

Und wie kommt die Förderung bei unseren Bewohner*innen an? 

„Draußen erlebe ich die Umwelt ganz anders als im Auto. Ich höre die Vögel, nehme Gerüche wahr und sehe die Menschen direkt. Es entstehen Begegnungen: mit Müttern mit Kinderwagen, mit Menschen auf dem Dreirad oder E-Scooter. Viele bleiben stehen, schauen interessiert und so kommen wir ins Gespräch. Auch wenn ich weiterhin Hilfe brauche, schenkt mir dieses Fahrrad mehr Teilhabe und Lebensfreude. Es ist nicht nur ein Hilfsmittel, sondern ein Stück Lebensqualität. Besonders schön sind die Reaktionen der Kinder. Kindergartenkinder winken begeistert oder rufen fröhlich zu. Das Rollstuhlfahrrad fällt auf. Kleinere Aktivitäten, Ausflüge und Arztbesuche können mit dem Fahrrad problemlos mit der Bezugsperson absolviert werden. Sind Spaziergänge streckenmäßig begrenzt, kann man mit dem Fahrrad größere Strecken ohne Probleme bewältigen. Der Begriff Freiheit wird durch das Fahrrad neu definiert.“

„Ich fahre gern Fahrrad. Das macht mir Spaß und ich komme viel weiter als mit Laufen.“

Ziel erreicht – und dafür können wir einfach nur von Herzen DANKE sagen!